Melanies Jahresrückblick

2010

Liebe Unterstützer/innen und Paten/Patinnen

Im Jahr 2010 lebten auf dem Schutzhof 26 Pferde, 2 Schweine, Hündin Kira, eine Katze und ich.

Der lange Winter zerrte an den alten Pferden und so gab sich Jeany im Januar plötzlich auf. Sie fraß nicht mehr und zog sich mehr und mehr zurück, ihre Lebenskraft schien zu schwinden. Nach vier Tagen traf ich glücklicherweise auf Patrizia Harneit. Mittels Laserakupunktur gelang es ihr Jeany wieder zurück ins Leben zu holen.

Sharun konnte ich im  April vermitteln, leider nicht dauerhaft, so steht er seit Juli wieder bei mir. Im Mai konnte ich auch Gismo vermitteln. Doch da seine neuen Besitzer schwere gesundheitliche Probleme bekamen, fanden sie für Gismo eine Frau, die ihn übernehmen wollte und bei der er nun hoffentlich seinen Lebensplatz gefunden hat.

Ende Juni kam Lisa, ein Schwein (10 Jahre), die einsam war und so dick, dass sie kaum laufen und aufstehen konnte. Ihre ehemaligen Besitzer haben ihr hier auf dem Hof eine Hütte gebaut und bringen auch regelmäßig Futter und Stroh. Inzwischen ist sie schlank und munter, sie läuft, so gut es mit ihrer Arthrose geht. Schweinedame Piggy, die bereits seit einigen Jahren auf dem Schutzhof lebt, hat nun glücklicherweise Gesellschaft.

Ende Oktober kam Manuschka, ein sehr altes, entzückendes Shetty, die sofort in die Herde integriert wurde. Sie entpuppte sich als echter Sonnenschein, immer fröhlich genoss sie das Leben in der Herde, jeder wurde von ihr freundlichst begrüßt. Leider starb sie schon nach wenigen Wochen plötzlich, direkt bevor der kalte Winter kam.

Einige Baumaßnahmen konnten auch  durchgeführt werden. Mehrere Zaunpfähle wurden erneuert und eine Tränke konnte winterfest umgebaut werden. Und nach jahrelangem Sparen war es endlich soweit: der Pferdestall vor Ort hat ein neues regendichtes Dach erhalten. Juchu!!!

Da der D.V.S.P. eV. ( dem hier viele Pferde gehören und der für den finanziellen Unterhalt dieser Tiere zuständig ist) große Probleme bekam und zahlungsunfähig wurde, kam ich in finanzielle Not. Deshalb wandte ich mich mit einem Notruf an die engagierte Tierschutzstiftung „ Vier Pfoten“, die dann Mitte Dezember vor Ort waren, um meinen Schutzhof kennenzulernen. Zum Glück haben sie mir aus der Patsche geholfen und ich hoffe sehr auf eine langfristige Zusammenarbeit mit ihnen.

Liebe Grüße von Melanie und vierbeiniger Bande

2008

 

Eine Winterimpression von Dahlia:
Füße kalt im Herzen froh,
ich wünsche, das bleibt immer so!




Liebe unterstützende Freundinnen und Freunde,



hier schreibe ich einen Jahresrundbrief und berichte, was sich 2008 auf dem Pferdeschutzhof getan hat.
2008 wohnten hier 32 Pferde, ein Schwein, eine Katze, Hündin Kira und ich. Trotz finanzieller Schwierigkeiten hat sich, dank Eurer Spenden, auch in diesem Jahr einiges getan und alle waren immer gut versorgt. Einige Pferde konnten wir auch wieder neu aufnehmen. Akazie, Lisa und Sarah sind vom Veterinäramt aus schlechter Haltung beschlagnahmt worden und haben sich hier, nach diversen Heilpraktikerbehandlungen und Hufpflege, gut erholt.
Moritz, ein dreijähriger Shetty- Hengst kam mit deformierten Füßen und tauschte seinen Einzelhaltungsplatz hinter einem Supermarkt mit dem, in unserer Gruppe. Seine Besitzer wollten dieses junge Tier schlachten lassen, nachdem sie sich auch vorher nie wirklich um ihn gekümmert hatten. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten entschied sich Moritz ein verträgliches Pony zu werden.
Die tragende Eireen war 2004 durch eine Frau von einem Todestransport freigekauft worden. Sie hat hinten ein dick verknöchertes Fesselgelenk und ist dämpfig. Weil ihr dreijähriges Fohlen immer noch bei ihr trank, sie davon ausgezehrt und von ihren drei Artgenossen gemobbt wurde sollte sie für einige Zeit auf unserem Hof Urlaub machen. Hier entspannte sie sich, blühte auf und die Dämpfigkeit verschwand, deshalb soll sie hier bleiben.
Lea, Candy und Fritz ( wurden vermittelt ) kamen zurück, konnten aber alle wieder an gute Plätze vermittelt werden. Ebenso konnten wir für Lotte, Frigga und Nelly ein neues zuhause finden.
Einige Baumaßnahmen gab es 2008.
Es gibt endlich eine Mistplatte! Grundwasser und mit Mist arbeitende Menschen freuen sich. Die Wiese vor dem Dorf bekam einen zweireihigen Gummizaun.
200 m² Paddock wurden mit Rasterplatten trocken gelegt. Das kleine Stallzelt bekam eine neue Dachplatte und Windschutznetze an die Seitenwände. Und Piggedies Auslauf wurde mit Paneels vergrößert, so dass auch sie jetzt endlich Platz zum Toben und Wühlen hat.

Euch allen ein dickes Dankeschön für die Unterstützung. Ohne die wäre das alles nicht möglich gewesen.

Liebe Grüße Melanie und vierbeinige Bande



2007

 Kira ist immer an unserer Seite.

Liebe unterstützende Freundinnen und Freunde,

 
hier schreibe ich Euch einen Jahresrundbrief und berichte, was sich 2007 auf dem Pferdeschutzhof getan hat.
2007 wohnten hier 27 Pferde, ein Schwein, eine Katze, Hündin Kira und ich. Leider hatten wir große Geldnot, weil der DVSP e.V., der für neun dieser Pferde finanziell zuständig ist, seit Monaten keinen Unterhalt zahlen konnte. Dank Eurer Spenden brauchte aber niemand Hunger leiden und alle waren versorgt. Einige Leben konnten wir auch in diesem Jahr retten:
Durch Freikauf haben wir Weissa, einer 21 jährigen „ausrangierten“ Zuchtstute den Todestransport nach Belgien erspart. Am 30.9. konnten wir Peter, einen blinden, weit über 30-jährigen Norweger aufnehmen, der hungernd, mit vereiterten Zähnen, voller Parasiten, einsam und verlassen auf einer Wiese lebte. Seit Monaten oder Jahren schon hatte sich niemand mehr um ihn gekümmert, bis er Menschen auffiel, die Veterinäramt und mich informierten. Nach Parasiten- und Zahnbehandlung genießt Peter hier nun seinen Lebensabend mit genügend Futter, Zuwendung und Artgenossen.
Am 10.11. kam Piggedie. Eine Frau hatte von Freunden als „ lustiges“ Geburtstagsgeschenk ein kleines rosa Ferkel mit Schleife bekommen. Für Piggedie, mittlerweile ausgewachsen, fehlte dort nun Platz, der konnte ihr hier geschaffen werden.
Am 24.12. kam Rico, ein freundlicher Hund, der schon seit zwei Wochen auf einem leerstehenden Hof ausharrte. Seine weggezogenen Besitzer, holten gerade die letzten Sachen vom Hof und fragten mich, ob ich den Hund wolle, ansonsten müsse man ihn umbringen. Vorerst war Rico still, fing dann aber an, unaufhörlich zu bellen und zu jaulen. Zum Glück übernahm Frau Schmidt vom Hundshuus ihn am nächsten Tag und konnte ihn inzwischen gut vermitteln.
Monja, Siggi, Vickje und Fritz konnte ich an gute Plätze vermitteln. Leider musste ich am 27.7. von Sahmet und Mina Abschied nehmen. Sahmet ( 31 J. )legte sich hin, wirkte ruhig und zufrieden und nahm inmitten ihrer Herde Abschied. Ihre beste Freundin Mina stand wie immer dicht bei ihr, später legte sie sich dazu, bekam Wasser in die Lunge und verabschiedete sich. Sahmet wurde nun auch unwohl und so rief ich den Tierarzt an, der beide erlöste. Mina und Sahmet wollten immer beieinander sein und nun sind sie auch zusammen gegangen.
Einige Baumaßnahmen gab es auch. Eine gepachtete Wiese bekam einen Zaun und eine Brunnenbohrung. Die Wiese am Dorf bekam ebenfalls eine, so dass es jetzt auf allen Wiesen Wasser gibt. Außerdem wurde ein kleiner Paddock trocken gelegt und in zwei Stallzelte kamen isolierende Gummiplatten als Bodenbelag.
Für Spender gibt es jetzt die Möglichkeit, eine Spendenquittung zu bekommen. Dies läuft über den Pferdeschutzhof „ Glück der Pferde“ von Ulrike Uden in Neuefehn.

Euch nochmals ein dickes Dankeschön für Eure Unterstützung, alles Gute, liebe Grüße Melanie und vierbeinige Bande